Katholischer  Kindergarten
St. Franziskus



Kolpingstr. 17, 49170 Hagen, Tel. 0 54 05 / 73 57

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Konzept

Der Kindergarten ist der Ort, der sich an der Wirklichkeit des Kindes orientiert und, an dem mit Freude und Fantasie der Alltag angegangen und erlebt wird. Auch ist hier der Ort, wo sich Kinder wohl fühlen können, wo Erzieherinnen eine Umgebung schaffen, in denen Kinder die unterschiedlichsten Erfahrungen machen und sich viele Fertigkeiten aneignen.
Der Kindergarten ist eine familienergänzende Einrichtung, in der Kinder einen Lebensraum finden, der ihnen ermöglicht, ihren Grundbedürfnissen nachzukommen: Begegnung mit Anderen, Eigenständigkeit im Spiel, Bewegung, Ruhe, Geborgenheit, neue Erfahrungen und Erweiterung der eigenen Möglichkeiten.

In unserem Kindergarten ist die religiöse Erziehung das Fundament unseres täglichen Miteinanders. Wir wollen mit den Kindern Glauben erleben und teilen.

Unsere pädagogische Arbeit setzt beim dem Kind als unverwechselbares Individuum an. Wir nehmen die Kinder in ihrer Einzigartigkeit an, ermutigen sie bei Freude, Traurigkeit, Verschlossenheit und ihrer grenzenlosen Neugierde. Wir geben den Kindern das Gefühl, dass sie ernstgenommen werden und bestärken sie andersdenkende und andersgläubige Menschen zu respektieren. Hierbei entwickelt das Kind Selbstvertrauen und fühlt sich angenommen und kann auf andere Menschen zugehen.

Menschlichkeit, Nächstenliebe, Rücksichtnahme, Ehrlichkeit, Wertschätzung und die Achtung der Schöpfung sind als christliche Werte in unserer Arbeit wichtig.

Die Kinder in unserem Kindergarten erleben dies durch,

  • Gebete
  • Rituale
  • Geschichten, Bilderbücher und Dias mit biblischen Inhalt
  • Religiösen Liedern
  • Meditationen
  • Arbeiten mit religionspädagogischen Übungen nach Kett
  • Gestaltung von Familienmessen in unserer Pfarrgemeinde
  • religiösen Festen ( Advent, Weihnachten, Hl. 3 Könige, Fastenzeit, Ostern, Erntedank, Patronsfest vom hl. Franziskus, St. Martin )

 

Die Kinder in unserem Kindergarten gehören einer, ihrer, Gruppe an. Sie frühstücken und spielen im Gruppenraum und bestimmen selbst, mit wem, wie lange und wo sie möchten. Um den Kindern ein weiteres Spielangebot bzw. einen erweiterten Bewegungsraum anzubieten, nutzen wir an drei Tagen in der Woche die Halle mit der Empore und den Kindertreff mit. Unser Ziel ist dabei, dass die Kinder sich gruppenübergreifend kenne lernen; sie fühlen sich nicht ständig beobachtet und sie können ihrem Bewegungsdrang nachkommen.
Im Anschluss an das Freispiel gehen wir nach draußen. Interessant ist unser Spielplatz, u.a. durch verschiedene Fahrzeuge; aber auch der nahe gelegene Wald oder die Spielplätze in unserer Umgebung werden von uns häufig genutzt.
Da wir bei fast jedem Wetter rausgehen, bietet sich entsprechende Kleidung an.

Unsere Aufgabe ist nicht die Führung des Spiels, sondern die Beobachtung der aktuellen Interessen und Bedürfnisse der Kinder.
Wir wissen auch, dass Kinder sich besonders für aktuelle Themen interessieren, die sie in ihrer Umwelt erleben.
Aus der Beobachtung heraus entwickeln wir mit den Kindern Projekte und führen sie durch. Wir stellen einen Wochenplan auf, an dem Sie erkennen können, was uns zurzeit beschäftigt. Das heißt jedoch nicht, dass alle vorgesehenen Aktivitäten durchgeführt werden, da sich die Gruppensituation ändern kann. Wir arbeiten demnach nach dem situationsorientiertem Ansatz.

 

Was bedeutet das für die Praxis im Kindergarten?

 

Vergegenwärtigen der Lebensbereiche der Kinder und ihres Umfeldes

Wie nehmen die Kinder wahr?
Wie, mit wem und welchen Bedingungen leben die Kinder?

Sammlung von Situationen

Was interessiert und beschäftigt die Kinder zurzeit?
Welche Situationen sind für sie bedeutsam?
Welche Situationen haben Bezug zum Leben der Kinder, z.B. Situationen aus dem Freispiel, vom Frühstückstisch, aus dem Jahreskreis?

Analyse der Situation und ihrer Zusammenhänge

Welche Zusammenhänge und Hintergründe verbinde ich als Erzieher mit den Situationen?

Auswahl von Situationen

Fragen nach Aktualität; Interesse; mögliche Aufarbeitung von unverarbeiteten Erlebnissen

Planung des Projekts

Stoffsammlung; Was verbinden die Kinder mit dem Thema?; Entscheidungen der Kinder unterstützen und begleiten

Durchführung des Projekts

Themenbezogene Angebote werden im Freispiel, Stuhlkreis oder in bestimmten Angeboten umgesetzt; Ideen der Kinder werden aufgegriffen, umgesetzt und weitergeführt

Auswertung des Projekts

Erfahrungen reflektieren